WordPress – Websites komfortabel erstellen und betreuen

Mit WordPress kann sehr vielfältig einsetzen. Es gibt eine unzählige Anzahl an vorgefertigten Designs (Themes) und Funktionserweiterungen (Plugins).

Im Folgenden sind einige Vorteile von WordPress aufgeführt:

  • Sehr flexibel
  • Relativ einfach zu starten
  • Skalierbar
  • Kostenlos
  • Sehr weit verbreitet

  • WP-dieet
  • WP-swiss
  • WP-stress
  • WP-Filmchen

Die Verwaltung erfolgt über eine grafische Oberfläche

Für die Erstellung von Inhalten, die Installation von Plugins und Templates oder das Einbinden von multimedialen Inhalten verwendet WordPress eine grafische Oberfläche. Diese ruft der Administrator einfach über seinen Browser auf.

Zu den Eigenschaften des CMS zählt eine intuitive Bedienung und Editoren, die nach dem WYSIWYG-Prinzip arbeiten. Die Abkürzung steht für die englische Aussage „What You See Is What You Get“ – alle Inhalte werden also exakt so dargestellt, wie sie anschließend ein Nutzer zu sehen bekommt. Alternativ kann der Quellcode auch direkt bearbeitet werden.

  • riotpoints-backend

Benutzer und ihre Rechte

Es ist die Regel, dass die Inhalte einer Website von mehr als einem Nutzer betreut werden. Wie andere CMS bietet WordPress dafür eine Rollenverteilung, bei denen unterschiedliche Ebenen entsprechende Rechte eingeräumt werden. Eine Neuinstallation legt automatisch einen Administrator an, der vollständigen Zugriff hat und weitere User erstellen darf. Im einzelnen sind dies:

  • Administratoren mit uneingeschränkten Rechten über die Website
  • Redakteure, die Beiträge, Kommentare und Bilder aller anderen Nutzer bearbeiten dürfen
  • Autoren, die eigene Artikel erstellen und bearbeiten oder Bilder veröffentlichen
  • Mitarbeiter dürfen Artikel erstellen und bearbeiten. Diese werden erst nach Prüfung durch einen Administrator freigegeben.
  • Abonnenten. Sie sind registrierte User, die ihr Profil bearbeiten und Kommentare hinterlassen können.

  • WP-User-Admin
  • WP-User

Technische Voraussetzungen für die Verwendung

Die notwendigen Bedingungen für den Einsatz von WordPress sind sehr gering. Erforderlich ist lediglich ein Hoster, der den notwendigen Speicherplatz, einen PHP Interpreter und den Zugriff auf mindestens eine Datenbank anbietet. Alle diese Eigenschaften gehören zu der Grundausstattung jedes kommerziellen und nahezu aller freien Anbieter. Das CMS selbst benötigt nur wenig Speicher – in der Minimalinstallation unter 10 MB. Zu beachten ist jedoch, dass Inhalte wie hochauflösende Bilder und Videos die Anforderungen schnell beträchtlich ansteigen lassen. Ein besonderes Merkmal von WordPress ist seine hohe Benutzerfreundlichkeit auch bei der Installation. Eine Vorgabe der Entwickler ist, dass selbst ein technischer Laie diese innerhalb von fünf Minuten bewerkstelligen kann.

Skripte übernehmen die Programmierung

PHP ist eine Programmiersprache, die bei den meisten Content Management Systemen zum Einsatz kommt.

Die Aufgabe von PHP ist es unter anderem, dynamische Webseiten zu erzeugen, die anschließend von einem Webserver an den Browser geliefert werden. Dynamisch bedeutet, dass die Ausgabe nicht auf einem festen – statischen – HTML Code beruht. Stattdessen erzeugt PHP zu jeder Anfrage eine individuelle Antwort, indem es die Skripte verarbeitet und notwendige Informationen aus einer Datenbank abfragt.

Beliebtes CMS

WordPress ist das mit Abstand beliebteste Content Management System (CMS) im Internet. Ein CMS ist eine Software für das Erstellen, Verwalten und Ausgeben von Webseiten. Es erlaubt, mit geringem Aufwand und ohne Programmierkenntnisse, eine Website individuell zu gestalten und zu betreuen. Für die Individualisierung des Designs und zusätzliche Funktionen stehen spezielle Vorlagen – sogenannte Templates – und als Plugins bezeichnete Erweiterungen zur Verfügung.

Inhalt, Design und Technik sind voneinander getrennt

Bei WordPress werden Inhalt und Darstellung voneinander getrennt. Dieses Vorgehen bietet große Vorteile:

  • Inhalte lassen sich einfach über die Datenbank erstellen oder ändern
  • Änderungen werden sofort auf vielen statt auf einer einzelnen Seite wirksam
  • Eine individuelle Darstellung der Website für unterschiedliche Nutzer
  • Eine zentrale Verwaltung
  • Flexible Erweiterung und Anpassung ohne zusätzlichen Programmieraufwand

Eine kurze Geschichte von WordPress

Das CMS ist nicht nur das beliebteste, sondern auch eines der ältesten. Sein Ursprung findet sich in einer Software namens b2/cafelog, das der französische Programmierer Michel Valdrighi 2001 unter der quelloffenen GPL Lizenz veröffentlichte. Nachdem er das Projekt bereits ein Jahr später wieder einstellte, nutzte der damalige Informatikstudent Matthew Mullenweg den Code als Basis für ein eigenes Blogsystem. Ihm schlossen sich schnell weitere Programmierer – darunter auch der „Erfinder“ Michel Valdrighi – an. Von Beginn legte WordPress einen Fokus auf einfache Bedienung, Übersichtlichkeit und eine komfortable, grafische Oberfläche. Diese Eigenschaften legten die Grundlage für den enormen Erfolg der Software. Sie gewann Preise bei den Open Source CMS Awards 2007 und 2009, was ihre Popularität weiter steigerte.

Einfache Individualisierung mittels Templates

Die Anpassung des Designs erfolgt über die Templates. Dies sind Vorlagen für bestimmte Designs, die entweder auf spezielle Verwendung wie Bloggen, Nachrichtenportale oder Bildgalerien oder universell ausgerichtet sein können. Designs enthalten darüber hinaus oft interaktive Inhalte wie Drop-Down-Menüs. Templates sind in der Regel in mehrere Bereiche gegliedert, in denen Elemente wie Artikel, Menüs und Banner platziert werden können. Auf diese Weise ist es dem Administrator möglich, das Aussehen einer Website genau festzulegen und nach seinem persönlichen Interesse zu verändern.

Plugins bieten zusätzliche Funktionen

Viele Homepages benötigen Funktionen, die auf einen speziellen Zweck zugeschnitten sind. Um WordPress nicht unnötig aufzublähen, sind bei weitem nicht alle von ihnen in dem Basispaket integriert. Sie lassen sich jedoch schnell und unkompliziert über Plugins installieren. Dabei handelt es sich um zusätzliche Skripte, die die Darstellung erweitern oder neue Optionen und Eigenschaften zur Verfügung stellen. Diese stammen in der überwiegenden Mehrheit von unabhängigen Programmierern, die ihre Erweiterungen sowohl gratis wie auch kostenpflichtig anbieten dürfen. Zu beachten ist, dass diese vollständig unabhängig von der Basissoftware arbeiten. Für den Support und eventuelle Updates sind deshalb die jeweiligen Entwickler zuständig. Der Einsatz vieler unterschiedlicher Plugins kann zudem zu Kompatibilitätsproblemen führen.

WP-Themes
WP-Plugins

Der Download und die Verwendung sind kostenlos

WordPress untersteht der quelloffenen GNU GPLv2+ Lizenz. Das bedeutet im Wesentlichen, es darf frei verbreitet, verändert und privat oder kommerziell eingesetzt werden. Der Download ist gratis. Anders sieht es jedoch bei Templates und Pluginsaus. Hier darf jeder Entwickler selbst über sein Produkt entscheiden, sofern es auf eigener Arbeit beruht. Nicht zuletzt die hohe Popularität des CMS hat dafür gesorgt, dass viele Unternehmen und selbstständige Programmierer kostenpflichtige Erweiterungen anbieten. Häufig existieren auch zwei Versionen parallel – eine kommerzielle mit vollem Support durch die Verantwortlichen und eine freie, die bestimmten Einschränkungen oder Bedingungen unterworfen ist. Darunter fällt beispielsweise die Pflicht, einen Link auf die Website des Herstellers zu setzen. Diese Vorgehensweise dient dazu, dass Nutzer ein Plugin erst einmal kostenlos testen und auf seine Tauglichkeit untersuchen können.

WordPress als schweizer Taschenmesser

Der Ursprung des CMS liegt im Bloggen und diesem Prinzip ist die Software in weiten Teilen treu geblieben. Dank Templatesund Plugins eignet es sich allerdings inzwischen auch für zahlreiche andere Aufgaben wie Firmenpräsentationen und sogar Onlineshops. Diese erfordern jedoch eine entsprechende Anpassung des Basissytems. Dieser hohen Flexibilität verdankt das Content Management System seine hohe Verbreitung – mehr als die Hälfte aller Website, die ein CMS verwenden, setzen auf WordPress.